DFL Ventus Marker – Industrial Design
Business Fibre
20–100 Watt

Das kompakte Lasersystem DFL Ventus Marker im Industrial Design wurde speziell für das industrielle Umfeld und den Einsatz in Produktionslinien konzipiert. Das staub- und spritzwassergeschützte Gehäuse lässt sich überall einfach und flexibel montieren. Wählbar als 19-Zoll-Einbau- oder Auftischgerät ist das Lasersystem je nach Applikation in verschiedenen Leistungsklassen und Strahlqualitäten verfügbar. Dem Anwender stehen in der Serie Business Fibre Leistungen von 20 bis 100 Watt zur Verfügung.


Eigenschaften

Die Faserlasersysteme der Produktserie Business Fibre eignen sich für den Einsatz in zeitkritischen Fertigungsprozessen. Der Anwendungsschwerpunkt liegt bei der Bearbeitung von Metallen. Daneben können aber auch Kunststoffe, Keramiken und Laserfolien mit dem System beschriftet werden. Für eine maximale Flexibilität lassen sich bei den Systemen der Serie Business Fibre die Pulsformen variabel einstellen. Dies ermöglicht saubere, erstklassige Beschriftungsergebnisse und genügt somit auch höchsten Qualitätsansprüchen. Alle Faserlaser verfügen über eine Luftkühlung. Dadurch lassen sich lange Systemlaufzeiten ohne aufwendige Wartungsarbeiten realisieren. Die Systeme sind eine Lösung nach Laserschutzklasse 4.

 

Software

Die moderne Softwarearchitektur der Beschriftungssoftware Magic Mark ermöglicht den gezielten Zugriff auf sämtliche zur Verfügung stehende Funktionen und Steuerungsmöglichkeiten des Lasers sowie der Laserperipheriegeräte (WS/DM etc).

Interne Programmierung:
• VB.Net [Winwrap Basic]
• integriert in MagicMark

Externe Programmierung:
• C#.Net [MS Visual Studio]
• Zugriff auf Klassenbibliothek

Optional kann Magic Mark mittels Plugins, wie dem Code- oder Script-Modul, in seinen Funktionen erweitert werden.

 

Mehr erfahren über Software-Erweiterungen

Technische Daten

Laserart Diodengepumpter Faserlaser (Yb:fibre), MOPA -System
Betriebsart gepulst
Wellenlänge 1064 ± 5 nm
Laserleistung (max.) 20–100 W
Strahlqualität M2 > 1,3 bis > 3,7, systemabhängig
Pulsspitzenleistung (max.) 9–10 kW, systemabhängig
Pulsenergie 0,7–1,3 mJ, systemabhängig
Anzahl einstellbare Pulsformen/-längen 2–40, systemabhängig
Pulsfolgefrequenz 1 kHz–4 MHz, systemabhängig
Transportfaser 3 m, optional 5 m
Laserklasse 4, optional 1
F-Theta Objektiv (wahlweise) 100 mm 163 mm 254 mm
Beschriftungsfeldgröße 60 x 60mm 110 x 110mm 180 x 180mm
Leistungsaufnahme (max.) 600–1000 W, systemabhängig
Gewicht Laserkopf 7 kg
Gewicht Versorgungseinheit 25 kg
Maße Laserkopf (LxBxH) 464 x 149 x 107 mm
Maße Versorgungseinheit Tischgerät (LxBxH) 580 x 488 x 187 mm
Maße Versorgungseinheit 19-Zoll-Rack (LxBxH) 580 x 483 x 157 mm
Netzanschluss 85–264 VAC/10 A/50–60 Hz
Schnittstellen USB 2.0
Interlock-Anschluss zweikreisiger Interlock, SD-Ready
Laser-Control-Interface Betriebsbereit-/Störungsmeldung, externe Shutter-Warnlampe, 8 digitale Eingänge, 8 digitale Ausgänge, Differenzeneingänge für Marking-on-the-fly
Funktionale Sicherheit gem. DIN EN ISO 13849-1 PLe
Schutzart Laserkopf IP64
Ausführung Versorgungseinheit (wahlweise) 19-Zoll-Rack oder Auftischgerät
Beschriftungssoftware (im Lieferumfang enthalten) Magic Mark V3 – Business Edition

 

Material

Metall
Kunststoff
Laserfolie
nicht geeignet
gut geeignet
sehr gut geeignet

Passende Handarbeitsplätze

  • Rundtakttisch
  • Workstation Professional XXL

Passendes Zubehör

  • Tool Reader
  • AOI
  • CPM
  • Softwareanbindungen
  • AOI Plugin
  • Datenimport Plugin
  • FoilStar Plugin
  • GS1-Generator
  • Konturen-Tool
  • OCR Plugin
  • Skalen-Plugin
  • Z-Segmentierung Plugin

Weitere Fragen beantwortet Ihnen gern unser Vertriebs-Team.

Kennzeichnen mit einem Beschriftungslaser

In den letzten 30 Jahren hat sich eine Klasse kleinerer Maschinen zur Oberflächenveredelung in der Industrie etabliert: das Laserbeschriftungsgerät. Entsprechend der Anwendungsbereiche sind sie entweder als Handarbeitsplatz mit integrierter Lasergravurmaschine oder in einer komplexen und automatischen Laserbeschriftungsanlage eingebunden. Häufig werden diese zusätzlich mit Laserzubehör, wie einer Rotationsachse oder Kameravorrichtung, ausgestattet. Im Gegensatz zu dem Diodenlaser, den jeder vom Laserpointer oder Blu-ray-Player kennt, kommen beim Markierlaser eher Faserlaser, CO2-Laser, Nd:YAG und Nd:YVO4-Systeme zum Einsatz. Als kompakte Maschine ist der Beschriftungslaser für kundenspezifische und individuelle Anforderungen an das Kennzeichnen (marking) von Kunststoff, Keramik und Metall prädestiniert und bietet Lösungen für nahezu alle Produktoberflächen. Beispielsweise ist eine Anlassbeschriftung mit keiner anderen bisherigen Technologie umsetzbar. Durch das Abstimmen der Laserparameter – wie Leistung, Frequenz, Pulsweite etc. – kann individuell auf die verschiedenen Anforderungen mit einem Höchstmaß an Optionen reagiert werden.

Überblick zum Thema Beschriftungslaser im induux Wiki